Buchlesung mit Evelyn Kühne – neue Termine 2022

Autorenlesung mit Evelyn Kühne

Möchtest du meine Bücher und mich kennenlernen? Besuche mich gern bei den Buchlesungen und Signierstunden.

 

  • 27. April 2022, 18 Uhr:  Stadtbibliothek Coswig – Mord mit Elbblick
  • 5. Mai 2022, 19 Uhr: Bibliothek Riesa – Tödliche Trauben 
  • 6. Mai 2022, 19 Uhr: Kleinbahnhof Wilsdruff mit den Mörder. Schwestern – Krimilesung mit Musik
  • 9. Mai 2022, 18 Uhr: Bibliothek Nünchritz – Das Geheimnis des Kameliengartens
  • 10 Juni 2022, 19 Uhr: Kleinmarkt Meißen – Literaturfest – Mord mit Elbblick
  • 11. Juni 2022, 13 Uhr: Porzellanmanufaktur Meißen – Tödliche Trauben
  • 14. Juni 2022, 14 Uhr: Kulturscheune Borna – Rügenträume und Meeresrauschen
  • 19. August 2022, 18 Uhr: Bibliothek Schkeuditz – Das Geheimnis des Kameliengartens
  • 2. November 2022, 19 Uhr: Bibliothek Bischofswerda – Winter im kleinen Fördehaus

Ich freue mich auf dich!

Viele Grüße

Evelyn

Frauenromane zum Wohlfühlen

Frauenromane zum Wohlfühlen

Warum eigentlich gerade die Ostsee und nicht die Nordsee? Wie schreibt es sich am Meer? Und warum denke ich mir ausgerechnet Liebesromane aus, die manchmal vielleicht auch ein winziges bisschen kitschig sind? Dies und noch mehr erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Was lesen Frauen ab 40?

Ich glaube, die Bandbreite, was Frauen ab 40 lesen, ist ziemlich groß. Das bekomme ich immer wieder bei meinen Lesungen oder in Leserbriefen mit. Da gibt es Fachbücher, Sachbücher, Reiseberichte, Biografien und was weiß ich noch alles. Eine liest lieber Fantasy, die nächste einen richtig spannenden Krimi oder Thriller. Und doch gibt es den Moment, wo es einfach was fürs Herz sein muss. So wie der Liebesfilm, den man schon zwanzig Mal gesehen hat, bei dem man aber immer noch heulen muss, weil einen die Handlung so berührt. Jede Frau kennt diesen Augenblick, wo nach einem langen schwierigen Tag die warme Wanne ruft und ein Liebesroman mit ins Badezimmer darf. Einfach weil er was fürs Herz ist, alles mehr oder weniger gut ausgeht und die Titelheldin am Ende einen Typen abkriegt. Das ist nicht immer wie im realen Leben. Doch ganz ehrlich, haben wir alle nicht manchmal gerne eine kleine Auszeit vom realen Leben und wollen uns ein bisschen wegträumen? Und wenn´s auch nur für eine Buchlänge ist.

Zutaten für einen Evelyn Kühne Roman – Ostsee & Liebe

Ich gestehe, ich liebe das Meer und ich liebe ganz besonders die Ostsee. Nirgends ist es so wie dort. Da sind das Salz, der Wind, die Wellen und dieser besondere Geruch, den es nur dort so gibt. Am Meer wird alles andere ganz leicht. Der Alltag weicht einen Moment zurück und Sorgen werden ganz klein, wenn man dem steten Auf und Ab zuschaut. Vielleicht ist es auch diese Unendlichkeit, denn wer weiß schon ganz genau, was wirklich in diesem Moment hinter dem Horizont wartet. Die Ostsee ist ein Sehnsuchtsort und deswegen spielen meine Romane immer wieder dort. Ich freue mich, wenn meine LeserInnen sich wohlfühlen und sich wirklich für eine Buchlänge ans Meer entführen lassen können. Dazu kommt dann noch die Suche nach der großen Liebe oder dem großen Glück. Wo könnte man die besser finden, als am Meer, mit Sand unter den Füßen und Wind im Haar. Das ist und bleibt für mich einfach die perfekte Mischung. Und dann gibt’s ja noch die Nordsee. Schreibst du auch mal ein Buch was dort spielt? Ich sage nein, denn da gibt es schon andere tolle Autoren, die diesen Landstrich abdecken. Doch wer weiß schon, was die Zukunft bringt.  

Ostsee –Urlaub und Arbeit in Kombination

Immer wieder wandeln meine Leser im Urlaub auf den Spuren meiner Romane und ihre Berichte, bereiten mir große Freude. Doch nicht alle Orte existieren wirklich so, wie sie im Buch stehen. Ich bin Autorin und ich liebe es sehr, Orte zu erfinden, zu verlegen oder wieder auferstehen zu lassen. Das ist die schriftstellerische Fantasie und sie ist das Salz in der Suppe. Also vermische ich existierende Cafés mit fiktiven Hotels und verlegten Leuchttürmen. Dennoch ist jedes Buch ein kleiner Reiseführer und eine Hommage an die jeweilige Gegend. Denn all diese Ort habe ich tatsächlich besucht. Das ist mir sehr wichtig, ansonsten kann ich nur schwer darüber schreiben. Meist nehme ich mir dann für ein oder zwei Wochen eine kleine Ferienwohnung und tauche ganz in das Leben am Meer ein. Evelyn Kühne an der Ostsee So entstehen diese Romane, die meinen Lesern das Gefühl vermitteln, sie wären wirklich für einen Miniurlaub an die Ostsee gereist.

Die Protagonistinnen

Wer sind denn die Frauen, in meinen Romanen? LeserInnen schreiben immer wieder, es wäre geradeso, als würde ich über sie selbst oder ihre beste Freundin schreiben. Und ganz ehrlich, so soll es sein und das ist für mich das größte Kompliment. Denn mit wem können wir uns am meisten identifizieren, mit der Frau, die gut und gern nebenan wohnen könnte. Nehmen wir zum Beispiel einmal die Zwillingsschwestern Hanna und Emma aus meiner „Rügenträume-Reihe“. Die Eine hütet jahrelang die Pension in Glowe am Meer, kümmert sich, tut und macht, während ihre Schwester in der Weltgeschichte herumgondelt und von überall bunte Ansichtskarten schickt. Doch nach einem Schlaganfall ihres Vaters kommt Weltenbummlerin Emma zurück und muss erkennen, dass egal wohin man reist, die Probleme sich nicht in Luft auflösen. Dann tauschten die Schwestern ihre Rollen, Hanna zieht in die Welt und Emma übernimmt das Ruder in der Pension Strandkieker. Sie erkennt, ausgerechnet an dem Ort, dem sie immer entfliehen wollte, worauf es wirklich ankommt. So handeln alle meine Romane auch davon, dass es im Leben niemals zu spät ist, einen Neuanfang zu wagen, egal wie verzwickt die jetzige Situation auch sein mag. Und das es sich immer lohnt, mal einen kleinen Blick, über den eigenen Tellerrand zu riskieren.

Die Männer

Tja, die Männer, ohne sie würden meine Romane nicht funktionieren. Wenn ich mit einem neuen Roman beginne, komme ich mir immer vor, wie ein Maler, der eine weiße Leinwand vor sich hat. Genauso fühlt sich ein Autor. Dann gibt es eine grobe Idee in meinem Kopf, wie könnte die Handlung sein, wie die Hauptperson, was soll sie erleben und welcher Typ Mann, könnte ihr den Kopf verdrehen, sich in sie verlieben oder ins Unglück stürzen. Der Rest entwickelt sich dann beim Schreiben und so manches Mal komme ich an einer vollkommen anderen Stelle heraus, als ich eigentlich hinwollte. Das passiert, wenn die Geschichte in meinem Kopf eine Dynamik entwickeln, die Menschen zu leben beginnen. Die Männer sind am Ende ähnlich gestrickt, wie die weibliche Hauptperson. Irgendwelche Milliardäre, die inkognito bei einer Fast-Food-Kette jobben und dort die große Liebe finden, sucht man bei mir vergebens. Meine Männer sehen natürlich gut aus, haben ihre Ecken und Kanten und dürfen auch mal den einen oder anderen Fehltritt hinlegen. Eben irgendwie so, wie es im wahren Leben auch ist.  

Wie ich zum Krimi kam: „Ich wollte morden, ich wollte Krimis schreiben und ich tat es.“

Wie ich zum Krimi kam: "Ich wollte morden, ich wollte Krimis schreiben und ich tat es."

Ich bin Evelyn Kühne, die Ostseeautorin. In meinen Romanen rauschen die Wellen, man spürt den Sand unter den Füßen und die liebe Liebe kommt nicht zu kurz. Aber irgendwann wurde es Zeit für eine kleine Veränderung. Ich wollte morden, ich wollte Krimis schreiben und ich tat es. Hier erzähle ich euch, wie ich zum Krimi kam und wem meine Krimis besonders gefallen.

Was ist das Besondere am Genre Krimi?

Ganz ehrlich, früher dachte ich, immer wenn in einem Buch ein Mord oder ein Verbrechen geschieht, dann ist es ein Krimi. Erst später durfte ich lernen, dass es für einen Krimi klare Vorgaben gibt. Deswegen auf den Punkt gebracht: Bei einem Krimi steht ein Ermittlerteam im Mittelpunkt. Siehe Agatha Christie mit Miss Marple oder Hercules Poirot. Alles dreht sich um die Ermittlungsarbeit der Polizei, Detektive oder Hobbyermittler. Es wird geforscht und befragt und natürlich auch mal in die Irre gelaufen. Bei einem Thriller dagegen geht es um den Täter oder das Opfer. Dessen Erleben wird in einem Thriller beschrieben, also Flucht, Angst, Panik oder das Ausüben des Verbrechens. Ganz klar, haben beide Varianten ihren Reiz, aber meist ist ein Thriller nervenaufreibender. Und wann ist ein Krimi oder ein Thriller nun gut? Das ist wie alles im Leben reine Geschmackssache. Ich verrate euch mal meine Definition. Es muss spannend sein, fesselnd, ich muss dranbleiben wollen und würde am liebsten vorblättern (tue ich aber nicht). Und dennoch gehören auch kleine Entspannungszeiten dazu, also Stellen, in denen die Handlung ein wenig abflacht, die Zeit zur Erholung und zum Durchatmen lassen.

Warum nun ausgerechnet ein Krimi in Meißen?

Zum einen wohne ich ganz in der Nähe und liebe diese Stadt schon, seit ich ein kleines Mädchen war und mit meinem Papa immer sonntägliche Dampferausfahrten dahin gemacht habe. Zum anderen sind da die herrliche Gegend, die alten Gassen und die liebenswerten Menschen. Meine Meißen-Krimis sind also eine Hommage an das Elbtal und seine Bewohner. Dann suche ich mir besonders schöne Orte aus und lasse dann genau dort einen Mord geschehen. Ja, dass finden manche Leute richtig fies, aber ich liebe es. Da hätten wir zum Beispiel die Albrechtsburg, an der es einen versteckten Aussichtspunkt gibt, den nur wenige Menschen kennen. Genau dort, wird in „Mord mit Elbblick“ die Hotelbesitzerin Renate Bergmann ermordet. Und direkt gegenüber liegt der Proschwitzer Weinberg, ein zauberhafter Ort, mit einem tollen Blick und das zu allen Jahreszeiten. Warum nicht dort ein Fotoshooting stattfinden und die vielleicht zukünftige Meißner Weinkönigin abmurksen lassen. In „Tödliche Trauben“ können sie es nachlesen. Besonders reizvoll ist es natürlich, auf den Spuren meiner Romane die Gegend zu erkunden. Und für alle, die nun sagen, dass es ja gar keine Meißner Weinkönigin gibt – ich bin Autorin, ich darf alles. Ich darf Weinköniginnen erfinden und Häuser errichten, die es so gar nicht oder an ganz anderer Stelle gibt. Das ist die schriftstellerische Freiheit.

Wem gefallen meine Krimis?

Ich bin Evelyn Kühne, die Ostseeautorin. In meinen Romanen rauschen die Wellen, man spürt den Sand unter den Füßen und die liebe Liebe kommt nicht zu kurz. Aber irgendwann wurde es Zeit für eine kleine Veränderung. Ich wollte morden, ich wollte Krimis schreiben und ich tat es. Dennoch kann ich nicht aus meiner Haut. Also fließt in meinen Büchern nicht das Blut in Strömen und alles ist ein wenig beschaulicher. Ich ordne mich selbst in die Kategorie Cosy-Crime ein. Das bedeutet nicht, dass es nicht spannend ist, im Gegenteil. Einige meiner Leser verrieten mir, dass wenn ein Buch einmal begonnen wurde, es auch ausgelesen werden musste. Egal ob der Mann Hunger hatte oder die Fenster geputzt werden sollten. Meine Hauptpersonen sind liebenswerte Charaktere, mit denen sich die meisten meiner Leser gut identifizieren können. Wie zum Beispiel Kommissar Mark Winter aus Dresden, Vater von drei Kindern und ein wenig in der Midlifecrisis. Oder Hauptwachtmeister Stier aus Meißen, der normalerweise Verkehrssünder jagt und die Mordfälle als prickelnde Abwechslung vom Einerlei des Polizeialltages sieht. Stier lebt allein, mal abgesehen von Kater Nepomuk und hat doch im Stillen, die Hoffnung nochmal die große Liebe zu finden nicht aufgegeben. Beide Ermittler verbindet übrigens eine gemeinsame Leidenschaft – die Liebe zu sächsischer Eierschecke. Aber richtig muss sie sein, mit flachem Boden und einem fluffigen Teig.

Welche Krimis sind bisher erschienen?

Mord mit Elbblick – die allgemein in Meißen unbeliebte Hotelbesitzerin Renate Bergmann wird ermordet, ausgerechnet auf der Albrechtsburg. Für die meisten Bewohner ist dies kein Verlust, außer für deren Schwester Brigitte, die nun das Hotel allein weiterführen muss. Es gibt also reichlich Verdächtige oder Menschen, die einen Grund hatten, Renate ins Jenseits zu befördern. Doch scheinbar niemand von ihnen kann die Tat begangen haben. Für Winter und Stier gilt es denjenigen zu finden, der lügt. Und die Zeit drängt, als noch ein zweiter Mord geschieht. Tödliche Trauben – es gilt die neue Meißner Weinkönigin zu finden. Man legt sich ins Zeug und veranstaltet auf dem Proschwitzer Weinberg das finale Fotoshooting. Am Ende dessen, ist eine der Kandidatinnen tot. Patricia Strathmann, eine schöne Winzertochter starb an vergifteten Trauben. Doch je tiefer die beiden Ermittler in den Fall eintauchen, umso mehr stellt sich die Frage, ob überhaupt die Richtige ermordet wurde. Es beginnt ein Verwirrspiel, in den ihnen der Täter stets einen Schritt voraus ist.  

Interview im Podcast Mario`s Genüsse – der MDR-Podcast für die schönen Dinge im Leben.

Interview im Podcast Mario`s Genüsse – der MDR-Podcast für die schönen Dinge im Leben.

„Liebe Frau Kühne, hätten Sie Lust in meiner neuen Podcast-Episode die Hauptperson zu sein?“

Da musste ich nicht zweimal überlegen. Sind doch meine Ostseeromane Genuss pur und stehen auf jeden Fall für die schönen Dinge im Leben und kleine Auszeiten vom Alltag. Über eine Stunde durfte ich Mario Süßenguth vom Mitteldeutschen Rundfunk Rede und Antwort stehen.

Zum Beispiel über meinen Weg zur Autorin oder was das Schreiben von Liebesromanen eigentlich für mich bedeutet und für wen ich am liebsten schreibe. Und natürlich kamen Wellenrauschen und Strandgeflüster nicht zu kurz.
So habe ich unter anderem verraten, was die Ostsee für mich bedeutet und warum ich mich inzwischen sehr darüber freue die „Rosamunde Pilcher von Sachsen“ zu sein.

Ganz nebenbei halte ich noch den einen oder anderen Tipp für angehende Autoren oder jeden, der selbst mal ein Buch schreiben möchte, bereit. Denn einen Roman zu veröffentlichen, ist leichter als man denkt. Das Schreiben ist die Herausforderung, aber auch da gibt es kleine Tricks.

Hier kannst du dir das gesamte Interview anhören: 
Die sächsische Rosamunde Pilcher und ihre Ostsee-Romanzen
(Marios Genüsse – Die schönen Dinge des Lebens | Podcast von MDR SACHSEN – Das Sachsenradio)

Wie schreibe ich ein Buch?

Wie schreibe ich ein Buch?

Vor kurzem habe ich die Endfassung meines neuen Ostseeromans „Rügenträume und Strandgeflüster“ (ab 10. Juni 2021 im Buchhandel) vom Verlag zurückbekommen. Das ist jedes Mal ein großartiges Gefühl. Geradeso, als würde sich die Tür zu einem Kapitel meines Lebens schließen. Kurz darauf hatte ich ein interessantes Interview mit einer jungen Journalistin. Sie fragte mich, wie lange ich mich denn jetzt entspannt zurücklehnen und wann es mit dem Schreiben weiter gehen würde?

Warum bei einer Autorin „Nach dem Buch“, gleichzeitig auch „Vor dem Buch“ ist!

Ich fand die Frage der Journalistin total spannend. Denn, bei einem Autor, ist „nach-dem-Buch“, gleichzeitig „vor-dem-Buch“. Natürlich ist mir bewusst, dass es Kollegen gibt, die aller drei Jahre oder in noch größeren Abständen einen neuen Roman herausbringen. Ich kenne auch Schriftsteller, die mehr als fünf Jahre an einem Manuskript sitzen. Ich bin da ein wenig flotter unterwegs. Schon während ich die letzten Worte an meinem aktuellen Manuskript schreibe, schweife ich gedanklich schon in die Zukunft und überlege mir erste Formulierungen des neuen Romans. Wenn dann das fertige Manuskript zum Lektorieren an den Verlag geht, setze ich mich meist ganz schnell hin und beginne am neuen Buch zu schreiben. Natürlich könnte ich mir auch erstmal eine Auszeit gönnen. Doch zum Ersten bin ich mit Leib und Seele Autorin. Ich liebe es einfach, zu schreiben, und könnte das von früh bis spät machen, egal ob Montag oder Sonntag ist. Ich sehe dies nicht als Arbeit an, sondern als Berufung. Und ich glaube, das spürt man auch in meinen Romanen. Wenn ich nicht schreiben kann, fehlt mir etwas und ich werde ein wenig unausstehlich (meint zumindest manchmal mein Umfeld). Zum Zweiten bin ich eine Geschichtenerzählerin.

„Ich habe also ganz viele Geschichten in meinem Kopf und die müssen raus.“

Ich war immer schon eine Geschichtenerzählerin und habe als Kind damit oft meine Eltern und die Verwandtschaft unterhalten. Natürlich war mir damals nicht bewusst, dass dies eine Gabe ist. Im Gegenteil, ich dachte, keinen Menschen würden meine Geschichten auch nur im Geringsten interessieren. Zu erkennen, was ich da eigentlich kann (nämlich etwas, was viele andere Menschen nicht können), hat einige Jahre gedauert. Genauer bis zu meinem 46. Lebensjahr. Erst dann wurde mir bewusst, welche Freude es mir macht, zu schreiben und Menschen in meine Welt zu entführen, sie für eine Buchlänge aus ihrem Alltag zu holen. Erst dann begriff ich, dass, obwohl es schon Millionen Bücher gibt, ich das Einmillioneneinste schrieb und dafür auch Leser fand. Das kommt mir an manchen Tagen immer noch total unglaublich vor. Ich habe also ganz viele Geschichten in meinem Kopf und die müssen raus. Ansonsten spielen sie verrückt und funken mir bei allen möglichen Gelegenheiten in meinen Alltag. Sie wollen das Licht der Welt erblicken und zu Papier gebracht werden. Das ist jedes Mal eine kleine Geburt. Vermutlich sprechen Autoren deswegen von ihrem „Buchbaby“. Zum Dritten muss ich noch aus einem ganz anderen Grund schreiben. Ich bekomme nämlich sehr viel Post. Manchmal als Mail, manchmal als Nachricht auf Social Media und manchmal sogar ganz klassisch als Brief. Ich bin dann jedes Mal schrecklich berührt und unglaublich dankbar. Ich, Evelyn Kühne, bekomme Post von stockfremden Menschen, die mir für meine Bücher danken und mich fragen, wann denn endlich der nächste Roman erscheint. Und auch diesem Grund kann ich keine langen Pausen machen und deswegen schreibe ich momentan schon wieder an meinem nächsten Roman.

Krimi und Weihnachtsroman 2021

Gerade eben befindet sich mein im Herbst erscheinender Krimi im Lektorat und ich denke mich gerade an die winterliche Ostsee. Denn in diesem Jahr wird es zum ersten Mal einen Winter/Weihnachtsroman von mir geben. Das habe ich mir schon ganz lange gewünscht und mein Verlag war von der Idee begeistert. Ihr dürft euch also in diesem Jahr noch auf zwei Bücher von mir freuen. Und keine Angst, natürlich mache ich zwischendurch auch mal kleine Pausen. Ich muss ja schließlich im Außen auf die Suche nach neuen Geschichten gehen.

Pressespiegel 2019 und 2020

Hier findest du einen Auszug an  Artikeln und Berichten über meine Bücher und mich.

Die Mutmacherin Evelyn Kühne Die Mutmacherin, Freie Presse, August 2020

Als sie 40 wird, will sie nicht mehr so weitermachen wie bisher. Sie wünscht sich Veränderung, weiß aber nicht, wie das gehen soll. Dann die Diagnose Brustkrebs, chronische Erschöpfung. Evelyn Kühne fängt an zu schreiben. Ein Buch nach dem anderen. Sie schreibt sich ins Leben zurück.

 Frau im Leben, April 2020

Mutmacherin Evelyn Kühne Zeit für mich, Dezember 2019

Filmpremiere Evelyn Kühne Dreharbeiten für „Ein Interview im roten Sessel“ German Cancer Survivor, November 2019
Ein ganz besonderes Format ist die Interviewreihe „Zu Gast im roten Sessel“. Auf Initiative der German Cancer Survivors erzählen krebskranke Menschen über ihren Umgang mit der Krankheit und das Leben danach. Mit der eigenen Geschichte Mut machen und Perspektiven aufzeigen, dass ist genau mein Thema.

Zeitungsartikel mit Evelyn Kühne Elbgeflüster, September 2019

Mutmacherin Evelyn Kühne Sächsische Zeitung Großenhain, Juni 2019

 MDR um 11 mit Andrea Horn, Februar 2019
Danke für die Einladung an MDR um elf. Ich durfte live im Studio bei der wunderbaren Andrea Horn meine Geschichte erzählen – durch eine Krebserkrankung zur Erfolgsautorin. Die Zuschauerreaktionen waren unglaublich und ich zutiefst dankbar.

1.100 Euro für den Sonnenstrahl e.V. Dresden

1.100 Euro für den Sonnenstrahl e.V. Dresden

Gestern sind meine Marie und ich zum Sonnenstrahl e.V. Dresden gefahren und haben die unglaubliche Summe von 1.100 Euro an gesammelten Geldern übergeben. Diese setzt sich zusammen aus 5 Euro pro verkauften Exemplar meinen Kinderbuches „Die kühne Marie“ und Geld, dass mir Menschen einfach so in die Hand gedrückt haben. Der Sonnenstrahl e.V. Dresden ist ein Verein, der sich um krebskranke Kinder und deren Angehörige kümmert. Sie betreiben u.a. ein Elternhaus in der Nähe der Uniklinik und bieten Angebote für Eltern oder Geschwister an Krebs erkrankter Kinder und Jugendlicher. Auch nach der Behandlung reisst der Kontakt nicht ab. Danke, dass ich dem Verein beim Helfen, helfen darf. Ich freue mich auch weiterhin über eure Buchbestellungen oder Buchpatenschaften. Eure Evelyn

Als Speakerin und Mutmacherin zur YES!CON – der ersten Krebsmesse

Als Speakerin und Mutmacherin zur YES!CON - der ersten Krebsmesse

Vor kurzem erreichte mich eine Einladung. Ich durfte bei der YES!CON in Berlin, der erste großen deutschen Krebsmesse als Speakerin auftreten und über meinen Weg zur Autorin und Mutmacherin berichten. Es war mir eine Herzensangelegenheit und ich bin noch immer sehr dankbar. Besonders das Miteinander und die vielen unglaublichen Reaktionen auf meinen persönlichen Lebensweg haben mich sehr beeindruckt. Menschen Mut machen, indem ich meine Erfahrungen weitergebe, dass ist absolut mein Ding und ich freue mich auf weitere Einladungen und Auftritte in ganz Deutschland.

Lesung zum Literaturfest in Meißen

Lesung zum Literaturfest in Meißen

Gestern war es soweit, mein erste Lesung zum Literaturfest Meißen stand an. Es war eine etwas besondere Atmosphäre, mit Abstand und so weiter. Dennoch bin ich froh, dass es endlich wieder losgeht. Danke, an alle die da waren und ein besonderes Danke an das gesamte Team der Kleinmarktschänke Meißen und an Daniela Kuge. Bis zum nächsten Jahr.