Schokolade in Buchform

Autorin Evelyn Kühne

ROMANE, DIE BERÜHREN UND ENTFÜHREN

Nichts kann uns schneller aus dem Alltag entführen, wie ein fesselndes Buch.

Evelyn Kühne in roter Bluse hat das Kinn auf der Hand aufgestützt und schaut lächelnd in die Kamera.

Schokolade in Buchform – so lassen sich am besten die Romane von Evelyn Kühne beschreiben. Sie verzaubern, berühren und entführen für eine Buchlänge, ohne dass dabei ein Gramm mehr auf den Hüften landet. Und so rauschen in ihren Ostseeromanen die Wellen, man spürt das Salz auf der Haut und hat das Gefühl am Meer zu sein. Kein Wunder, das ihre Bücher regelmäßig auf den vordersten Plätzen der Bestsellerlisten landen. Weckt sie damit doch Sehnsuchtsgefühle und stillt ihre eigenen. Denn Evelyn Kühne lebt nicht am Meer, sondern in der Nähe von Dresden.

Design ohne Titel1
Evelyn Kühne

/ Autorin

Taschenbuch-Mockup des Ostseeromans ‚Eine Ostseeinsel zum Verlieben – Hühnergottsommer‘ von Evelyn Kühne auf weißem Hintergrund

Teil 3 der ``Eine Ostseeinsel zum Verlieben``-Reihe

Ostseeinsel zum Verlieben: Hühnergottsommer

Ein lautes Klopfen auf das Autodach ließ Laura zusammenzucken. Und dann fiel auch schon ein Schatten auf ihr Gesicht. Sie schaute hoch und blickte geradewegs in Jakobs Gesicht.
Röte schoss ihr in die Wangen, ihr Herzschlag vervielfachte sich und die Karussellgondeln rotierten in Höchstgeschwindigkeit. Staubtrocken klebte ihre Zunge am Gaumen.
„Hallo Laura.“
Laura räusperte sich. „Hallo Jakob“, flüsterte sie und fragte sich, ob überhaupt ein Ton zu hören gewesen war. Mit aller Macht vermied sie es, ihm in die Augen zu schauen. Doch nun beugte er sich auch noch zu ihr hinunter und stützte seine Ellenbogen auf die herabgelassene Scheibe. Er sah gut aus, verdammt gut. Erste graue Strähnen zeigten sich in seinem dunklen Haar. Die Lachfältchen rund um seine Augen traten intensiver hervor und seine blauen Augen schimmerten durch eine leichte Bräune auf seinen Wangen noch blauer als sonst. Er hatte abgenommen und sein Körper schien durchtrainierter als früher zu sein. Laura hoffte inständig, dass die im Drehbuch stehenden Kussszenen nicht gleich am ersten Tag dran waren, denn sonst würde sie keinen klaren Gedanken fassen, geschweige denn ihren Text aufsagen können.
„Du siehst gut aus“, fuhr Jakob gut gelaunt fort und musterte sie unverhohlen und ziemlich intensiv. Dann wedelte er sacht den Rauch von sich, der von ihrer Zigarette aufstieg.

Laura fragte sich, ab welchem Puls man kollabierte. Doch noch schlug ihr Herz und sie blieb am Leben. „Ach wirklich?“, erwiderte sie knapp und warf die Kippe aus dem Fenster.
„Soll ich sie austreten? Nicht dass es noch einen Waldbrand gibt.“ Er grinste kurz. „Ich freue mich übrigens, dass wir den Film zusammen machen. Das wird ein wenig so wie in alten Zeiten.“
Wollte er sie eigentlich verarschen? Oder was lief hier für ein Programm? „Darf ich ehrlich sein? Ich hätte mir zahlreiche bessere Filmpartner vorstellen können. Du wärst an allerletzter Stelle gekommen.“
Jakob lachte. „Die gute alte Laura, irgendwie hab ich deinen trockenen Humor vermisst.“

Unauffällig schaute Laura sich nach Karin um. Doch von ihrer Managerin war weit und breit nichts zu sehen. Was mal wieder typisch war! Immer wenn sie Karin am meisten brauchte, löste die sich geschickt in Luft auf. Vermutlich stand sie am Fenster der Hafenmeisterei und beobachtete von dort aus das Spektakel.
„Empfindest du es nicht ein bisschen als Wink des Schicksals, dass Matthias Kant sich das Bein gebrochen hat und wir beide die Chance haben, gemeinsam vor der Kamera zu stehen?“ Fragend schaute er sie an.
„Ich empfinde es eher als Schwachsinn, sich kurz vor einer Hauptrolle auf Skiern die Berge hinunterzustürzen und eine Rolle absagen zu müssen.“ Laura rutschte die restlichen Zentimeter nach oben und nahm ihre normale Sitzhaltung ein. „Lass uns ehrlich miteinander sein. Ich habe null Bock, den Film mit dir zu drehen und dir wird es genauso gehen. Aber wir haben Verträge unterschrieben und zumindest ich kann momentan nicht wählerisch sein. Ansonsten hätte ich Zelch seinen Dreck vor die Füße geworfen. Wir beide wissen, warum wir diesen Film machen sollen.

Meißen Krimi Teil 5

Hochzeit mit Todesfall

„Sie scheinen nicht viel von Schönheitsoperationen zu halten, Polizeihauptmeister Stier.“ „Nee, ich bin eher Fraktion: Bleib wie der liebe Gott dich geschaffen hat.“

Halb Meißen steht Kopf, denn Nicole Randsberg, Tochter des angesehenen Schönheitschirurgen Stefan Randsberg, heiratet. Doch mitten in der Hochzeitsfeier verschwindet Stefan spurlos und wird wenig später ermordet aufgefunden. Schnell bekommt das Image des begnadeten Halbgottes in weiß Risse, denn der Tote hatte mehr als eine Leiche im Keller und dementsprechend reichlich Feinde. Immer mehr Spuren führen in Randsbergs exklusive Drei-Linden-Schönheitsklinik in Meißen, in der man sich bemüht, Geheimnisse auch solche bleiben zu lassen.

Aber Stier wäre nicht Stier, wenn es ihm nicht gelänge, zusammen mit Kommissar Mark Winter und seinem Kollegen Reusch allmählich Licht ins Dunkel zu bringen und den Täter zu finden. Der fünfte Fall für Winter und Stier rund ums beschauliche Städtchen Meißen an der Elbe.

 

Buchcover von Evelyn Kühne: ‚Hochzeit mit Todesfall – Ein Meißen-Krimi‘. Herbstliche Altstadtstraße mit Fachwerkhäusern, im Hintergrund die Türme des Meißner Doms im Nebel. Im Vordergrund ein Holzschild mit dem Titel, dekoriert mit roten und orangefarbenen Blättern und einer schwarzen Schleife.
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Evelyn Kühne

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